Blitzend und elegant schmücken sie den Tisch. Keine Spur von Kalkbelägen, Wasserflecken oder Kratzern. Beim Anstoßen erfüllt ein voller, reiner und langer Klang den Raum. – Ein Traum von Trinkglas. Und so kann er in Erfüllung gehen:
Wann welche Gläser?
Zu jedem Anlass gibt es eine Reihe von Gläserarten:
Biergläser
Das Bierglas ist in der Regel aus kegelförmigem, dünneren Glas, im Gegensatz zu dem massiven, traditionellen Maßkrug aus Bayern. Einige Biersorten werden allerdings aus speziellen Gläserarten genossen, wie Kölsch aus Stangen oder Weizen aus Tulpen.
Weingläser
Weingläser unterscheidet man in großbauchige Weingläser für Rotwein und schmalere Weingläser für Weisswein. Besonders bei Rotwein spielt das Material der Weingläser eine große Rolle, da sich das Aroma in Kristallglas viel besser entfalten kann.
Sekt- und Champagnergläser
Das Sektglas ist hoch und schmal, während die Champagnerschale flach und breit ist.
Wassergläser
Wassergläser sind aus vergleichsweise dünnem Glas und fassen 0,2 – 0,3l. Die verschiedenen Gläserarten für Wasser sind entweder zylinderförmig oder ähneln dem Weissweinglas.
Cocktail- und Longdrinkgläser
Das Cocktailglas läuft herkömmlicherweise auf einem langen, dünnen Stiel kegelförmig auseinander (Martiniglas). Es ist nicht zu verwechseln mit dem Cocktail- oder Longdrinkbecher, welcher ein Füllvermögen von 350 ml hat. Für Whiskey werden beispielsweise Longdringgläser, wie der Tumbler, welcher einen dicken, stabilen Grund besitzt, genutzt.
Latte Macciato Gläser
Hitzeunempflindliche Latte Macciato Gläser, ähnlich denen für Cocktail, dienen, wie der Name schon sagt, dem Genuss von Latte Macciato.
Schnapsgläser
Ein Schnapsglas in Deutschland hat ein Fassungsvermögen von 2 oder 4 cl, die Form eines Kegels und einen massiveren Boden. In anderen europäischen Ländern wie Österreich ist auch die dreifache Menge, also 6 cl erhältlich, die Gläser unterscheiden sich jedoch nicht in der Form des Glases.
Gläser Beschaffenheit
Kristallglas erlangt seine besondere Härte durch das Hinzumischen von Blei-, Barium-, Kalium- oder Zinkoxid. Dadurch hat es einen höheren Brechungsindex und bleibt frei von Partikeleinschüssen.
Bleikristallglas besteht ebenfalls aus Quarzsand und Pottsche, ist aber mit 24% Bleioxid angereichert. Hochbleikristallglas hat sogar einen Anteil von mindestens 30% Bleimennige
Das gewöhnliche Glas ist elastischer, was den Vorteil hat, dass es nicht so schnell zu Bruch geht, lichtundurchlässiger und aus billigeren Rohstoffen hergestellt.
Generell gelten traditionell mundgeblasene, dünnwandige Gläser als hochwertig, sind jedoch nicht spülmaschinenfest.
Gläser Aufbewahrung und Pflege
Soweit nicht als spülmaschinenfest gekennzeichnet, sollte man die Gläser unbedingt von Hand reinigen. Am besten spült man die Gläser zuerst, damit sie gar nicht erst in Berührung mit Öl und Fett kommen, welches möglicherweise auf dem Rest des Geschirrs lauert.
Sind die Gläser trotzdem milchig und trüb hilft manchmal auch schon ein Schuss Essig.
Um die Gläser schlierenfrei und klar zu polieren, kann man spezielle Glastücher zum Polieren oder Mikrofasertücher nutzen.
In der Spülmaschine lassen sich Kalkbeläge, Wasserflecken und andere Korrisionsschäden eigentlich vermeiden, wenn man auf die richtige Bedienung der Spülmaschine achtet: Die Gläser sollten so eingeordnet sein, dass sie sich nicht berühren – so können Kratzer und Risse vermieden werden. Milchig und trüb werden die Gläser, wenn der falsche Reiniger verwendet wird, Klarspüler oder Enthärtungssalz vergessen wurde.
Gläser Hersteller
- Leonardo
- Nachtmann
- Riedel
- Rosenthal
- Schott Zwiesel
- Ikea
- Villeroy &Boch
- Weck
- WWF
